Manna und Wachteln

Ein Gastbeitrag von Silas G, Elias, Mara, Emmylene und BÖ

Auf der AJC-Jungscharfreizeit 2023 drehte sich alles rund um Moses. Natürlich kam dabei auch die Geschichte vor, wie Gott die Israeliten in der Wüste mit Manna und Wachteln versorgt.

Rund um diese Geschichte haben ein paar Mitarbeiter ein Geländespiel entwickelt.

Hauptziel der Teilis ist es, Lebensmittel für ihre Gruppe zu sammeln. Im Wald kann an verschiedenen Stellen Manna gesammelt werden. Die Wachteln muss man richtiggehend jagen.

Der Twist an der ganzen Sache war, dass es, genau wie in der biblischen Geschichte, eine Obergrenze gab, was die Teams pro Person sammeln durften. Da wir Gruppen mit 6 und 7 Personen hatten, wurde der Durchschnitt errechnet.

Da das Geländespiel im letzten Drittel der Freizeit stattfand, mussten wir davon ausgehen, dass vor allem jüngere Teilis nicht mehr so viel Energie hatten. Deshalb konnten im Team verschiedene Aufgaben verteilt werden. Die, die nicht mehr rennen wollten, konnten relativ entspannt Manna sammeln. Die Energiebündel konnten die Wachteln durch den Wald jagen. Eine Gruppe hatte sogar einen Teili abgestellt, der eine Strichliste führte und damit für volle Punktzahl sorgte.

Als Manna verwendeten wir Verpackungsflocken auf Maisbasis. Die haben den großen Vorteil, dass man nicht jede Flocke nach dem Spiel wieder einsammeln muss. Ein Regenguss löst sie schnell auf. Das ist aber auch ein gewaltiger Nachteil. Sollte es im Wald nass sein, dann löst sich das Manna schneller auf, als die Teilis es einsammeln können. Wir hatten kein Regenproblem.

Bei uns war es eher zu heiß und dämpfig. Das bekamen die Wachteln und die Fänger zu spüren, die bei knapp 30 Grad durch den Wald rannten. Die Wachteln hatten Hähnchen-Hüte auf und waren damit gut als Jagdbeute zu erkennen. Die Fänger erkannte man an der Kriegsbemalung und an Stirnbändern aus Absperrband.

Mit diesem waren auch die Grenzen der Spielgebiets abgesperrt.

Jeder Teili hatte einen Stoffbeutel, in dem er die gesammelten Lebensmittel transportierte. Das verringert das Risiko, dass Lebensmittel nicht abgegeben werden, wenn ein Fänger jemand erwischt.

Das Detailprogramm zum Geländespiel

Die Teilis werden in 10 Gruppen (je 6 bis 7 Teilis) eingeteilt, die Manna und Wachteln einsammeln müssen.

Manna wird im Wald verteilt.

Die Wachteln müssen gefangen werden. Dazu werden 3 MA entsprechend verkleidet und bekommen Wachtelkarten. Sobald eine Wachtel gefangen ist, gibt sie an die Teilis je eine Karte mit dem Bild einer Wachtel. Anschließend bekommt sie 15 Sekunden Vorsprung, bevor sie wieder gejagt werden darf.

Es gibt eine Abgabestation, an der die Lebensmittel abgegeben werden müssen. Pro Gruppe nimmt ein MA (Häuptling) alles entgegen. Die MA nehmen nach der Gruppeneinteilung auf dem Zeltplatz die Teilis in Gruppen in den Wald mit und schauen, dass am Ende alle zurück kommen.

10 Schüsseln oder so in denen die Lebensmittel gruppenweise gesammelt werden. Sobald die Lebensmittel in der Schüssel sind, dürfen sie nicht mehr gezählt werden.

5 böse Sandsturmmitarbeiter fangen Teilis. Ich glaube, ich schreibe bei jedem Geländespiel, dass die „Bösen“ für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen, indem sie eher Älteren die Ware abnehmen. Sobald die Teilis abgeschlagen wurden, müssen sie alle Lebensmittel abgeben, die sie bei sich haben.

Die Wachteln und Fänger waren am Ende ziemlich durchgeschwitzt…

Eine Wachtel gibt 5 Punkte

Ein Stück Manna gibt 1 Punkt

Nach jeder Runde wird der Durchschnitt ermittelt. Die Gruppe, die am nächsten an die Maximalmenge kommt, gewinnt. Wer darüber ist, hat keine Punkte.

Maximalmengen pro Person:

2 Wachtel

20 Manna

Ergibt eine Maximalpunktzahl von 30 Punkten

Gruppeneinteilung → Hat jemand eine Idee? Ansonsten durchnummerieren

Gruppennamen? Israelitische Stämme? Sonstige Ideen?

Mitarbeitende

3 Wachteln (anstrengend)

5 Sandstürme (je nach Motivation)

10 Häuptlinge (entspannt)

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